Was erwartet mich im Referendariat?

Bildungsgewerkschaft GEW und AK Lehramt an der Uni Würzburg bieten an:

Online-Veranstaltung live:
Was erwartet mich im Referendariat?
Donnerstag, 16.05.2022, 19 Uhr
Auf deinem Computer!

Das Referendariat ist eine komplizierte Sache. Anmeldung, Zwischenzeiten und eventuelle Arbeitslosigkeit, Finanzielles, Alltag, Ablauf und vieles mehr kann Berufsanfänger:innen einiges abverlangen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Unterfranken informiert seit Jahren Studierende aller Lehrämter kompetent und genau.

Ablaufplan

Zoom-Meeting beitreten

Meeting-ID: 626 4205 4823
Passwort: 470252

GEW: Ostermärsche 2022 – nötiger denn je!

DGB und GEW Unterfranken rufen zur Beteiligung auf

Als gäbe es nicht schon genug Gründe, haben mit dem unfassbaren und völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine die bundesweiten Ostermärsche dieses Jahr eine besondere Bedeutung bekommen. Die beiden unterfränkischen Ostermärsche finden jeweils am Ostersamstag, dem 16. April statt.

In Schweinfurt gibt es am Gründonnerstag, dem 15.4., eine Mahnwache von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Marktplatz. Um 12.00 Uhr zieht Andreas Zumach (DFG-VK) dort eine kritische Bilanz der letzten 20 Jahre, vom 11. September 2001 bis zum aktuellen Ukraine-Krieg.

Aschaffenburg: 16.4., Treffpunkt 11.00 Uhr Theaterplatz – Demonstrationszug durch die Innenstadt – Abschlusskundgebung Theaterplatz. Hauptrednerin: Ulrike Eifler, DIE LINKE, stellv. Landessprecherin NRW, in Unterfranken über ihre Gewerkschaftsarbeit sicher einigen bekannt. Außerdem werden VertreterInnen der veranstaltenden Gruppen Attac und Friedenstrommler sprechen. Mit entsprechenden Liedbeiträgen wird Reinhard Frankl die Redebeiträge umrahmen.

Würzburg: 16.4., Treffpunkt 11.00 Uhr am Hauptbahnhof, Abschlusskundgebung um 11:45 am Unteren Markt. Es sind Redebeiträge der VeranstalterInnen ÖKOPAX, Pax Christi, ATTAC/DFG-VK, DGB, Greenpeace, Fridays for Future und Florakreis WÜ vorgesehen. Die DGB-Band Schweinfurt sorg für ein musikalisches Rahmenprogramm.

„Statt Aufrüstung: 100 Milliarden für eine gerechte Welt!“, so ist der Würzburger Aufruf überschrieben. In Aschaffenburg ist das Hauptmotto: „Die Waffen nieder – Stoppt die Gewaltspirale – Krieg ist keine Lösung!“
Und der DGB überschreibt seinen Aufruf zu den diesjährigen Ostermärschen mit „STOPPT DEN KRIEG! – Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine!“

In weiteren Forderungslisten der Aufrufe finden sich immer wieder die scharfe Ablehnung des 100-Mrd.-Sonderfonds für die Bundeswehr und der Rüstungsexporte bzw. Waffenlieferungen aus Armee-Beständen in Kriegsgebiete. So heißt es im Würzburger Aufruf: „Es gibt aber keine Sicherheit und keinen Frieden mit Waffen und Aufrüstung.“

weitere Informationen:

Aschaffenburg: www.attac-aschaffenburg.de, Aufruf (pdf)

Schweinfurt: Aufruf (pdf)

Würzburg: https://wuerzburg.dfg-vk.de/ und der Aufruf (pdf)

DGB Aufruf (pdf)

Neuer Aufbruch in Chile – Jugend in Bewegung

Überraschende Verbindungen zwischen Würzburg und Chiles neuer Regierung

Bild oben: Die neue Pressesprecherin der chilenischen Regierung Boric, Camilla Vallejo (links), war vor 10 Jahren mit einer Studierendendelegation Gast bei der Würzburger GEW.

Unter dem Motto „Neuer Aufbruch in Chile – Jugend in Bewegung“ besuchte vor 10 Jahren eine Delegation von Studierenden aus Chile auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Bildungsgewerkschaft GEW Würzburg zahlreiche Städte in Deutschland. Am 21. Januar 2012 war der DGB Würzburg Gastgeber einer Podiumsdiskussion im Studentenhaus.

Angeprangert wurde Chile als Musterland des Neoliberalismus. Eindrucksvoll schilderten Camila Vallejo, kommunistische Studentenführerin, und ihr Mitstreiter die Situation in ihrer Heimat. Soziale Ungerechtigkeit, eine kranke Demokratie, größte Unzufriedenheit in weiten Teilen der Bevölkerung waren überall zu spüren. Bildung war nur für Privilegierte und zu einem hohen Preis erreichbar. Aber es herrschte Aufbruchstimmung. Ziviler Ungehorsam, Streiks und eine aufbegehrende Jugend bestimmten das Geschehen. 

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Post aus Kiew

Deutsche Schule Kiew, 25. Februar 2022

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schulleiterinnen und Schulleiter,

während des Verfassens dieses Briefes an Sie alle findet – so unwirklich sich dies anhören möge – die Schlacht um Kiew statt.
Am Morgen des 25. Februar wurden erste russische Militärfahrzeuge in einem an die DS Kiew angrenzenden Stadtviertel gesichtet.
Das Schreiben von Fr. Toledo des 25. Februar fasste die Lage im Land und die Beschaffenheit der DS Kiew ebenfalls zusammen. Wir sind geschlossen und versuchen mit allen Kräften unsere Belegschaft und Kinder in dieser Lage zu unterstützen.

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„Wissenschaft statt Schwurbelquatsch“

2021-12-22_Moni Hartl GEW Unterfranken Wissenschaft statt Schwurbelquatsch - Gegen Verschwörungstheorien und für das Impfen

Die Bildungsgewerkschaft GEW in Unterfranken unterstützte die Grüne Jugend Würzburg bei einer Demonstration für „Wissenschaft statt Schwurbelquatsch. Gegen Verschwörungstheorien und für das Impfen“ am Mittwoch, 22.12., 17:40 am Unteren Markt Würzburg. FFP2-Maskenpflicht bestand.
Es sprach unter anderem die komm. Vorsitzende des GEW-Bezirks Unterfranken, Monika Hartl.
Dazu folgende Links:
https://www.mainpost.de/ueberregional/politik/brennpunkte/lehrer-homeschooling-und-ferienverlaengerung-denkbar-art-10703701

https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/zweites-zusammentreffen-von-querdenkern-und-gegendemonstranten-polizei-zeigt-sich-zufrieden/

https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/demo-auf-dem-wuerzburger-marktplatz-120-menschen-demonstrieren-gegen-querdenker-art-10701110

GEW: Warnstreiks in Würzburg und Aschaffenburg

Der aktuelle Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst wird auch in Unterfranken ausgetragen: https://www.gew.de/dasgewinnenwir/forderungen 

Zusammen mit ver.Di ruft die GEW Unterfranken die im TV-L Angestellten der Julius-Maximilians-Universität und alle angestellten Lehrkräfte zum Warnstreik auf. Verbeamtete Lehrkräfte können sich in ihrer unterrichtsfreien Zeit solidarisch der Demonstration anschließen:
Donnerstag, 25.11., 11 Uhr Heilig-Kreuz-Zentrum, Hartmannstraße 29, 97082 Würzburg, Demonstrationszug zum Hauptbahnhof. Die 2G-Regel, Maskenpflicht und Abstandsregeln werden angewandt.

Aufgerufen sind auch alle angestellte Lehrer*innen und Tarifbeschäftigte an den Schulen in der Stadt und den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg.

Ab 7:30 Uhr treffen sich die Kolleg*innen vor der Comenius-Schule, Bessenbacher Weg 125. Anschließend demonstrieren sie ab ca. 8:00 Uhr in die Innenstadt zum Streiklokal im Café Krem, Riesengasse. Ab 11:30 Uhr findet eine Kundgebung statt in der Herstallgasse zwischen P&C, Douglas und Volksbank (Ecke Treibgasse). Hauptredner ist Anton Salzbrunn, Mitglied der GEW Tarifkommission Länder und im Landesvorstand Bayern für Tarifpolitik verantwortlich.

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9. November in Aschaffenburg

Die Stadt Aschaffenburg, der Förderkreis Haus Wolfsthalplatz, das Martinushaus Aschaffenburg, die Aschaffenburger Friedenstrommler, Attac Aschaffenburg-Miltenberg und das Bündnis gegen Rechts sowie der Stadtjugendring Aschaffenburg gedenken der Opfer der Pogromnacht
vom 9. November 1938. Aus diesem Anlass laden wir zu folgenden Veranstaltungen rund um den 9. November ein:

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24.9.: Appell von „Fridays for Future“

Die GEW Unterfranken unterstützt von Anfang an die Klimaaktivist:innen von Fridays for Future. So begrüßt die Bildungsgewerkschaft im DGB auch die Teilnahme am Klimastreik kommenden Freitag. „Wir haben diese Generation zu Umweltbewusstsein und politischem Engagement erzogen. Jetzt freuen wir uns, dass die Jugend das umsetzt,“ sagt Monika Hartl, die kommissarische GEW-Bezirksvorsitzende.
Hier kann man teilnehmen:
In Würzburg: 12 Uhr Dallenberg-Parkplatz
In Aschaffenburg: 16 Uhr, Theaterplatz.
In Schweinfurt, 13:30 Uhr, Schillerplatz
In Haßfurt: 11:30 Parkplatz Fischerrain / Am Hafen

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GEW: Keine Schulleitungs-Mitglieder in Personalräten!

Personalratswahlen an Unterfrankens Schulen

In Unterfranken sind am 22. Juni gut 15.000 Lehrkräfte aller Schularten aufgerufen, ihre Personalvertretungen zu wählen. Diese regeln Arbeit- und Gesundheitsschutz, dienstrechtliche Belange wie Beförderungen und Versetzungen und sprechen beim Personaleinsatz mit. 

In einer Onlineveranstaltung erklären GEW-Personalrät:innen, was die wirklichen Aufgaben der Personalräte sind.
Was tut der Personalrat für mich?
GEW-Personalrät:innen berichten und beantworten Fragen
mit Ruth Brenner, Monika Hartl, Sigrid Schwab (Bild oben v. l. n. r.) und Oliver Glockmann

Montag, 14. Juni, 18 bis 19 Uhr

Online: https://meet.jit.si/GEWWürzburg

Kolleg:innen und die Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.

Mit den bisherigen Mehrheiten in den Personalräten an Grund- und Mittelschulen sind viele Lehrkräfte unzufrieden: „Dort werden eher Karrieren geschmiedet als Probleme wie Gesundheit- und Arbeitsschutz – wichtig gerade jetzt in der Pandemie – angegangen,“ sagt Jörg Nellen, GEW-Spitzenkandidat für den Hauptpersonalrat der beruflichen Schulen beim Kultusministerium.

Eine Analyse der GEW Unterfranken hat gezeigt, dass ein Drittel der Personalratsmitglieder für Grund- und Mittelschulen Schulleitungsmitglieder sind, von den Vorsitzenden sind es sogar 60%. „Statt das Personal zu vertreten, dienen Personalratsplätze offensichtlich als Karriere-Sprungbrett,“ sagt der GEW-Bezirksvorsitzende Jörg Nellen angesichts der hohen Beförderungszahlen in Personalräten. Die GEW entsende keine Schulleitungsmitglieder, sondern Personalvertreter:innen, die auch Schulleitungen vor den Vorgesetzten vertreten. „So gibt es keine Interessens- oder Loyalitätskonflikte.“

GEW Aschaffenburg trauert

Eberhard Rauch

Nachdem wenige Wochen zuvor seine Frau Brigitte für uns alle sehr überraschend gestorben war, traf uns nun die Nachricht, dass am 23. Mai unser Kollege Eberhard Rauch von uns gegan­gen ist.

Beide waren gut 50 Jahre in der GEW.
Eberhard war engagierter Hauptschul­leh­rer, lange Jahre in Wald­aschaff, später an der Mittel­schu­le Hösbach, von wo er in Pension ging.
Er hat nahe­zu von Anfang an in den 70er Jah­ren tat­kräftig den Kreisverband Aschaffenburg mit auf­gebaut. Anfang der 2000er hat er auch für einige Jahre den Vorsitz im Kreisvorstand übernommen.

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