GEW AB-MIL: Positionen zum Bildungsbereich in der Pandemie

Die Schulen werden gerade vom Mangelmanagement der Regierung in der so genannten Corona-Krise gebeutelt. Die GEW Aschaffenburg-Miltenberg stellt Lösungsansätze vor:
Monika Hartl 1. Vorsitzende der GEW Aschaffenburg-Miltenberg:
Grundsätzlich muss eine Diversität gelebt werden. Dies setzt voraus, dass die Schulgemeinschaft bestehend aus Schulleitung, Lehrpersonal, Hort, Mittagsbetreuung, Eltern und Schüler sich gemeinsam, in Absprache mit dem Sachaufwandsträger, auf einen Plan einigen
Ein besonderes Augenmerk muss auch dem Schulweg gewidmet sein. Überfüllte Busse dürfen nicht sein! Dieser Plan soll mindestens bis Ostern gelten, gegebenenfalls jedoch auch bis zu den Pfingstferien. 
In den Ferien soll möglichst von allen Jugendämtern, Jugendpflegern, Jugendeinrichtungen usw. ein freizeitpädagogisches Programm angeboten werden. 
Alle ErzieherInnen und Lehrkräfte sind in der Priorisierung zur Impfung direkt nach dem medizinischen Personal und den Risikogruppen zu berücksichtigen! 

Hier und als pdf-Dokument zum Herunterladen Hintergrundinformationen zu allen Bildungsbereichen:

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GEW Aschaffenburg beim branchenübergreifendem Streik im Kampf um TVÖD

Dem Aufruf der Bildungsgewerkschaft GEW sind am heutigen Montag mehrere Hundert Kolleg*innen gefolgt und haben die Arbeit niedergelegt.

Die Bildungsgewerkschaft GEW in Bayern hat in mehreren Städten ihre Mitglieder zum Warnstreik und verschiedenen Aktionen aufgerufen. Diesem Aufruf folgten trotz der verschärften Pandemiebedingungen viele Beschäftigte. In Aschaffenburg waren es in erster Linie die Beschäftigten im JUKUZ. Sie machten zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Branchen deutlich, dass sie das Angebot der Arbeitgeberseite ablehnen.

Die Streikenden trafen sich ab 10:00 Uhr am Volksfestplatz zogen über Darmstädter Straße, Löherstraße, Luitpoldstraße zurFriedrichstraße, um vor der Sparkasse, die den Beschäftigten Zulagen kürzen will, laut zu werden. Am Theaterplatz fand schließlich die Schluss-Kundgebung statt.

„Wer einerseits die Beschäftigten lobe und sich für ihren Einsatz im Rahmen der Pandemie bedanke, müsste auch in den Tarifverhandlungen dazu stehen“, erklärt der Geschäftsführer Gerald Burkard von ver.di Würzburg-Aschaffenburg. „Den Beschäftigten ist bis jetzt nicht das Gefühl vermittelt worden, dass die Arbeitgeber in den ersten Verhandlungsrunden ernsthaft an Lösungen interessiert waren. Ihnen drängt sich vielmehr das Gefühl auf, sie sollen jetzt für die Folgekosten der Regierungsmaßnahmen aufkommen.“ , so Monika Hartl, Vorsitzende der GEW Aschaffenburg-Miltenberg.

Die Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst (ÖD), die sich im sechsfach-Demozug aus verschiedensten Branchen per Abordnungen vereinigten, forderten auf dem Theatherplatz unverändert vom Bund und den Kommunen (VKA): Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikant*innen um 100 Euro monatlich. Laufzeit zwölf Monate. Tarifierung der Ausbildungsbedingungen der Studierenden in den bislang nicht tariflich geregelten praxisintegrierten dualen Studiengängen.

Kundgebung uf dem Theaterplatz

8. März Frauentag: GEW AB-MIL lädt zur Matinee ein

Unter dem Titel „Frauen machen Care-Arbeit – Männer machen Karriere?“ lädt das Aschaffenburger Frauenhearing, in dem Die GEW vertreten ist, für den 8. März, 11.00 Uhr zur Sontags-Matinee ein , Eintritt frei. Im Saal der Volkshochschule Aschaffenburg (Luitpoltstraße 2) wird es einen Vortrag zum Thema von Dr. Birgit Happel geben, danach darf diskutiert werden.

Frauen sind besser ausgebildet denn je. Gleichzeitig übernehmen sie einen großen Teil der unbezahlten Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit. Als Berufstätige sind sie überdurchschnittlich oft in Teilzeit beschäftigt oder suchen nach einer unterbrochenen Erwerbsbiografie einen adäquaten beruflichen Anschluss. Von wirtschaftlicher Unabhängigkeit können viele nur träumen.

Die Veranstalterinnen wollen auf ihrer Matinee über den Status Quo, die Rollenverteilung und das Geld der Frauen diskutieren. Männer und Frauen sind eingeladen miteinander ins Gespräch zu kommen und ihre Zukunftsvorsorge zu stärken.

Ein gelungenes GEW-Projekt in Aschaffenburg

Die GEW Aschaffenburg-Miltenberg hatte Anfang des Jahres beschlossen, sich an ein Lese-Projekt zu wagen. Im Projekt-Team schälten sich schließlich schnell folgende Eckdaten heraus: Man einigte sich auf den Projekt-Namen „LesARTen“. Es sollte an fünf Abenden in einer Woche durchgezogen und für jeden Abend ein Kooperations-Partner gefunden werden, der sich um Ort und/oder Abendprogramm sowie die Bewerbung kümmerte. Als Rahmenthema für die Abende wurde für dieses Jahr Heimat? – Heimat! gewählt. Anfang August stand das Programm und die Bewerbung auch über die Medien der Stadt konnte anlaufen.

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GEW Aschaffenburg startet Literaturprojekt

Anfang des Jahres hat der Kreisvorstand beschlossen, ein Literaturprojekt in Aschaffenburg zu starten. Die Vorbereitungen wurden von einem eigens gebildeten Team durchgeführt und nun steht das Ergebnis: Für den diesjährigen Start einer evtl. weiterzuführenden Reihe haben wir uns den thematischen Rahmen „Heimat? – Heinat!“ gewählt. Wie in der Formulierung zu erkennen, wissen wir wohl um die Umstrittenheit des Begriffes, wollen aber damit zeigen, dass wir ihn nicht den Rechten und „Tümlern“ überlassen wollen.

Als Kooperationspartner des Projekts konnten das Programmkino „Casino“, das Stiftsmuseum, das Märchentheater, das Museum jüdischer Geschichte und Kultur am Wolfsthalplatz sowie die Betriebsseelsorge zusammen mit Attac gewonnen werden.

Hiermit laden wir zu dieser Veranstaltungsreihe ein. Die Literaturwoche wird am Montag den 14. Oktober um 19.00 Uhr im „Casino“ eröffnet mit der Neuverfilmung des Weltbestsellers „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz. Regie: Christian Schwochow, (Länge: 125 Min.) Eintritt 8,50 Euro, GEW-Mitglieder frei. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen ist hier herunterzuladen.

Frauentag 2019: Brot und Rosen!

Frauen brauchen bessere Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung und ein selbstbestimmtes Leben. Dazu gehören unter anderem gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, faire Steuersysteme ohne Nachteile für Frauen und bessere Angebote für die Balance zwischen Beruf und Familie, unabhängig davon ob Menschen verheiratetet, in Partnerschaft oder alleinerziehend sind.
Darüber wollen wir am Frauentag vor der City-Galerie in Aschaffenburg reden!

Termin: 08.03.2019, 12:00
Ort: City Galerie, 63741 Aschaffenburg
Veranstalter: DGB KV Aschaffenburg-Miltenberg

http://gew-unterfranken.de/wp-content/uploads/2019/03/190308_Flyer-VHS-AB.pdf

Warnstreikaufruf für Aschaffenburg

Aufruf zum Warnstreik (pdf)

Zur Durchsetzung ihrer Forderungen (s. unten) ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern ihre tarifbeschäftigten Mitglieder im Geltungsbereich des TV-L und TV Prakt-L im Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg für den 22.02.2019 zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Details können dem Warnstreikaufruf (s.o.) entnommen werden.
Damit soll in den festgefahrenen Verhandlungen mit dem Arbeitgeber Freistaat Bayern der Druck erhöht werden, die gerechtfertigten Anliegen seiner Angestellten wahrzunehmen.
Betroffen sind vor allem zwei Schulen in Aschaffenburg sein. Die Vorsitzende des Kreisverbandes, Monika Hartl, sieht in der Entlohnung einen wichtigen Faktor für die Schulen: „Gerade in der Bildung brauchen wir das beste Personal! Das bekommen wir nur, wenn auch die Tarife in diesem Bereich attraktiv sind! Der derzeitige Lehrermangel in ganz Bayern ist ein Resultat aus vielen Fehlplanungen – unter anderem in dem Bereich Gehalt!“
Auch die betroffenen Beschäftigten wehren sich. Ursula Walde, Heilpädagogische Förderlehrerin in Aschaffenburg, fordert: „Wir arbeiten jeden Tag mit viel Ausdauer und Fachwissen daran, dass die Kinder eine gute Bildung bekommen. Auch wir wollen eine Entlohnung, die uns Wertschätzung gibt!“
 
Treffpunkt ist am Freitag um 08:00 an der Comenius-Schule, Aschaffenburg, ab 08:30 ist das Streiklokal „Schwarzer Riese“ besetzt, um 10 Uhr beginnt die Kundgebung Ecke Herstallstraße, Steingasse (Fußgängerzone), Redner ist Anton Salzbrunn, bayerischer GEW-Landesvorsitzender.
Rückfragen an: Ursula Walde ursula.walde@gew-unterfranken.de  0176 51888522

 

Die GEW fordert in der Tarifrunde 2019
– Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens aber 200 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
– Die Entgelte der Auszubildenden und Praktikant*innen sollen um 100 Euro monatlich erhöht werden.
– Verbesserungen für die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen
– Die Einbindung der studentischen Hilfskräfte in den TV-L

Einladung: Mitgliederversammlung Aschaffenburg-Miltenberg

Die GEW Aschaffenburg-Miltenberg lädt herzlich ein zur nächsten Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 21. Februar, 19:30 Uhr im Halkevi, Schweinheimer Straße 22, Aschaffenburg.

Anton Salzbrunn (Bild), Landesvorsitzender der GEW Bayern, kommt! Er wird uns über die aktuelle Situation der Tarifverhandlungen im TV-L berichten. Da einige von uns direkt betroffen sind und viele von uns indirekt (bisher hat die Landesregierung für die Beamten die Abschlüsse des TV-L meist 1:1 übernommen) wird das für uns alle ein interessanter Abend. Außerdem wird uns Anton über Neues aus dem Landesvorstand informieren (z.B. über die Lehramtskampagne, Personal in der
Landesgeschäftsstelle…).

Einladung mit Info zur Anfahrt herunteladen