Monatsarchiv Dezember 2019

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GEW trauert um hochverdientes Mitglied

Die Bildungsgewerkschaft GEW, insbesondere ihr Bezirk Unterfranken, trauert um Prof. Dr. Johannes Andreas Möckel, der nun kurz vor seinem 93. Geburtstag in Würzburg verstarb.
Andreas Möckel studierte nach Vertreibung und Flucht aus dem rumänischen Siebenbürgen und der Sowjetunion in Stuttgart das Lehramt für Volksschulen. Vor 67 Jahren trat er in die GEW ein. Nach Promotion und Hochschullehre in Baden-Württemberg, wurde er 1976 auf einen der ersten Lehrstühle für Sonderpädagogik (Lernbehindertenpädagogik) in Deutschland berufen, der an der Julius-Maximilians-Universität eingerichtet wurde. Einer seiner vielen Forschungsschwerpunkte war Lese-Rechtschreibschwäche, zu der er wegweisende Fachliteratur veröffentlichte. Außerdem forschte und publizierte er zur Geschichte der Sonderpädagogik. Sein politisches Leben wurde geprägt von der Auseinandersetzung mit rechtem Gedankengut, der Geschichte der Deutschen in Rumänien und dem deutschen Widerstand um den Kreisauer Kreis. 1992 wurde er emeritiert. Er wurde für sein vielfältiges pädagogisches, wissenschaftliches und gesellschaftspolitisches Wirken von der JMU mit der Medaille Bene Merenti in Gold ausgezeichnet.
Wir vermissen seine Weitsicht, seine Klarheit im Ausdruck und sein gesellschaftliches Engagement. Ihm werden wir ein ehrendes Andenken wahren.“ versicherten der GEW Landesvorsitzende Anton Salzbrunn, der Bezirksvorsitzende Martin Heilig und die Kreisvorsitzende Lore Koerber-Becker anlässlich einer GEW-Mitgliederversammlung diese Woche.

Foto: google/Petra Reiner

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Abschiebung verhindert

„Die internationale Menschenrechtskonvention steht über jedem nationalen Asylrecht, auch dem bayerischen“, so Jörg Nellen, der Geschäftsführer der GEW Unterfranken zum aktuellen Fall der versuchten Abschiebung eines 22-jährigen Afghanen aus einer Schule in Erlenbach. Diese Kritik nahm die MAIN-POST in ihrem diesbezüglichen Artikel auf:

Foto: Archiv

zum MAIN-POST-Artikel

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Ein gelungenes GEW-Projekt in Aschaffenburg

Die GEW Aschaffenburg-Miltenberg hatte Anfang des Jahres beschlossen, sich an ein Lese-Projekt zu wagen. Im Projekt-Team schälten sich schließlich schnell folgende Eckdaten heraus: Man einigte sich auf den Projekt-Namen „LesARTen“. Es sollte an fünf Abenden in einer Woche durchgezogen und für jeden Abend ein Kooperations-Partner gefunden werden, der sich um Ort und/oder Abendprogramm sowie die Bewerbung kümmerte. Als Rahmenthema für die Abende wurde für dieses Jahr Heimat? – Heimat! gewählt. Anfang August stand das Programm und die Bewerbung auch über die Medien der Stadt konnte anlaufen.

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