Jetzt schlägt’s A13 – Gleiches Einstiegsgehalt schafft mehr Gerechtigkeit für Lehrerinnen

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Jetzt schlägt’s A13 – Gleiches Einstiegsgehalt schafft mehr Gerechtigkeit für Lehrerinnen

Bildungsgewerkschaft GEW am Donnerstag bayernweit aktiv, denn Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen bekommen nicht, was sie verdienen.

Ihre Aufgaben sind zwar nicht gleichartig, aber durchaus gleichwertig denen anderer Lehrämter. „Wir arbeiten professionell viel im erzieherischen und pädagogischen Bereich, “ sagt eine Grundschullehrerin aus Würzburg. „Das führt zu vielen Gesprächen, Familien- und Ämterkontakten und Aktendokumentationen“. Dennoch erhält eine Lehrkraft an Grund- und Mittelschulen mit der Gehaltsstufe A12 lebenslang deutlich weniger als ihre Kolleg*innen an Gymnasien, die auch noch zwei Gehaltsstufen aufsteigen können. „Die unfaire Bezahlung an den Schulen benachteiligt besonders Frauen,“ sagt der GEW-Bezirksvorsitzende Martin Heilig. 90% der Grundschullehrkräfte in Unterfranken seien Frauen. Diese arbeiteten auch oft in Teilzeit, könnten nicht aufsteigen und beenden ihre Karriere nach 40 Jahren Erziehung der Kleinsten in der niedrigsten Gehaltsstufe. „Wir brauchen mehr Wertschätzung der Bildungsberufe. Wir fordern ein gleiches Einstiegsgehalt für alle Lehrkräfte: Ja, jetzt schlägt’s A13!“, so der Bildungsgewerkschafter.

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